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Kulturprojekt und Projektforum Kottbusser Tor, Berlin PDF Drucken

Das Projekt

Das Kottbusser Tor, in Berlin-Kreuzberg, ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, der in alle Himmelsrichtungen Berlins führt, wobei die Ost-Westachse besonders stark befahren ist. Durch zahlreiche Bauepochen des letzten Jahrhunderts, gepaart mit moderner Wohnungsbauarchitektur nach dem Kriege, wurde dem Kottbusser Tor sein platzähnliches, städtebauliches Gepräge gegeben.
Durch die hoch liegende U-Bahn und durch übrig gebliebene Fragmente der Vorkriegsarchitektur ist das Kottbusser Tor schwer zu überschauen. Es ist ein Ort der durcheilt wird, um etwas zu erledigen, er lädt weniger zum Verweilen ein.
Durch eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturen die dort leben und arbeiten, ist der Ort stark multikulturell geprägt und erhält dadurch sein kommunikatives internationales Flair.

Das Kottbusser Tor hat sich aber auch, insbesondere durch seine Funktion als Verkehrsknotenpunkt, mit Kreuzungspunkt zweier U-Bahnlinien, zum sozialen Brennpunkt entwickelt, was den Anwohnern zahlreiche Probleme beschert.

Die Wohngebäude und Geschäftsgebäude leiden unter Schmierereien an den Wänden und Fenstern und führen zur Sachbeschädigung mit drohender Verwahrlosung des Ortes, die nur mit Mühe aufgehalten kann. Drogenhandel und Konsum auf dem Bürgersteig, in den Tunnels sowie Plätzen, erschweren weiterhin die Akzeptanz bei den Bürgern.

Das soll sich ändern!

Eine Initiative aus Geschäftsleuten, Künstlern, Kulturbetrieben ansässig am Kottbusser Tor zusammen mit Kuenstler-Kultur-work.net e.V., möchte diese Verhältnisse ändern:

  • Durch Ansiedlung (insbesondere im Komplex Adalbertstr.) einer produktiven Kulturwirtschaft aus Künstlern aller Gattungen, mit Schwerpunkt Medienkunst, Kulturbetrieben und kooperierenden Unternehmen aus der Kreativwirtschaft wie Design, digitale Medien, Eventorganisation, PR…, am Kottbusser Tor. Dazu sollen gehören Handwerk und Handel.

  • Durch die Entwicklung von höherwertigen Kulturprodukten können Arbeitsplätze entstehen und entsprechende Interessenten und Käuferschichten anziehen, was zur Belebung des Platzes führen wird.

  • Durch größere Anwesenheit und Präsenz von Betrieben und Kulturveranstaltungen am Kottbusser Tor wird negativen Prozessen entgegen gewirkt. Durch die ständige Entfernung von Schmierereien/Graffitis wird ein positives optisches Umfeld geschaffen, was sich Respekt und Akzeptanz gegenüber den Anwohnern verschaffen wird.

  • Der Platz Kottbusser Tor soll durch sichtbare Kunstwerke aufgewertet werden, sei es im Outdoor- oder Indoor-Bereich. Schwerpunkt soll hier Lichtkunst- und Projektionskunst sein, welche von den Fassaden leuchten soll und die Bauwerke zu Kunstwerken stilisiert.

  • Durch Einbindung der Universitäten, mit Fachbreichen Architektur, Technik und Kommunikation, sowie weiterer Architekten der Architektenkammer, können einfache fachkompetente Lösungen entwickelt werden, die Bausünden vergangener Zeiten überarbeiten und damit die Wohnqualität, somit Lebensqualität der Bewohner erhöhen.

  • Die Einbindung der Bewohner und der Geschäftsleute als Mieter am Kottbusser Tor werden in das Gesamtprojekt mit einbezogen, um ihre Anliegen in konkrete Einzelprojekte münden zu lassen. Sie können aber auch Anteil nehmen an den Einzelprojekten der Initiativ-Mitglieder.


Ziel soll sein, das Kottbusser Tor in einen positiven Ort mit kreativer, kultureller Ausstrahlung zu verwandeln. Wir würden uns freuen wenn sie diese Kulturinitiative unterstützen oder mitmachen würden, damit erhalten sie Zugang zu Kulturwirtschaft von Berlin.

 

02/08 Kontakt: , Fon 030 895 421 10, Kuenstler-Kultur-work.net e.V., Drontheimer Str. 34, 13359 Berlin

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19 März 2008 )