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Sehr geehrte Mitglieder,
wie bereits angekündigt möchten wir hier über wichtige
Strukturgebende Beschlüsse aus der Vorstandssitzung vom 1.2.2007 berichten. In
dieser Sitzung wurde die bestehende worknet-Struktur vom Vorstand und Beirat weiterentwickelt.
Vorstandsmitglieder: Nicola Schramm, Dipl. Designerin,
stellvertretender Vorstand; Mario Fuchs, Dipl.-Betriebswirt und Steuerberater;
Vorstand für Finanzen; Andreas Rasch, Kunst- und Kulturarbeiter/UdK Berlin,
Vorstandsvorsitzender.
Beirat: Anwesend als Berater Anna Adam, Bildende Künstlerin,
Dipl. Pädagogin und Reinhard Servas, Dipl.-Kfm.:
Kleiner
Jahresrückblick
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Das Kuenstler-Kultur-work.net hat im vergangenen
Jahr 71 worknet-Veranstaltungen in Berlin und Hannover durchgeführt, mit 786
Teilnehmern davon 191 Besucher.
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Die Website von Kuenstler-Kultur-work.net hat
zurzeit monatlich 5800 - 6000 Besucher, dies ist eine Steigerung von ca. 1400
Besuchern von Jahresanfang 2006 bis Ende 2006. Im gesamten Jahr 2006 sind das
64.800 Besucher.
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Aufbau des worknet mit 3 Gruppen, erstmalig ist
2006 eine externe worknet-Gruppe in Hannover dabei.
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Ende des Jahres hat das worknet bis zu 60
Mitglieder.
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Umzug Juli 2006 in die Drontheimer Str. 34,
13359 Berlin/Wedding, jetzt mit eigenem Veranstaltungsraum, für die worknet-Treffen
und Probenraum für die Darstellenden Künstler. Ein kleines worknet-Büro wurde
zunächst provisorisch von Fa. Servas-Consult für das worknet kostenneutral
gestellt.
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Vermittlung von Räumen in der Drontheimer Str.
36, 4. + 3. OG, als Ateliers an Bildende Künstler sowie einer Galerie, darüber
hinaus als Geschäftsräume für zwei Grafikfirmen.
- Dezember 2006 Anmietung einer breiten Flurfläche
für temporäre Ausstellungen der Bildenden Künstler im 4. OG der Drontheimer
Str. 36.
Beschlüsse zur
worknet-Struktur
Aufgaben des Vereines:
1.
Kerntätigkeit ist und bleibt das Veranstalten von
worknet-Treffen auf der es zum Austausch von Kontakten, Empfehlungen und
Informationen kommen soll.
2.
Der Verein beschränkt sich im geschäftlichen Bereich
auf die Einnahme der Mitgliedsbeiträge und Spenden. Damit übernimmt er auch
keine Haftung für andere Geschäftsbereiche und geht auch nicht in Konkurrenz zu
seinen Mitgliedern und ihren Geschäftsbereichen. Hier hatte es der
Vergangenheit immer wieder Missverständnisse bei den Mitgliedern gegeben, was
der Verein leistet. Dieser Beschluss soll hier noch mal Klarheit schaffen. (Initiativen wie
Dokumentation, Nachrichten, Kunsthandel, Finanzierungen und Akademie werden von
externen Partnern, Unternehmen/Körperschaften betrieben. Zu dem Umgang mit den
Initiativen wird es auf der kommenden Vorstandssitzung im März weitere
Beschlüsse geben.)
3.
Der Vorstand steuert, coacht und überwacht die
worknet-Gruppen und achtet auf seine Unabhängigkeit gegenüber den Mitgliedern
und externen Vertragspartnern. Der Vorstand wird alle aktiven Vermittlungen
vermeiden, dies soll in den worknet-Gruppen geschehen.
Struktur und Führung
des Vereines und sowie seiner Gruppen:
1.
Der Vorstand ist
oberstes Entscheidungs- und Kontrollgremium des worknet und hat Vetorecht bei
Entscheidungen aller weiteren Gremien des worknet.
2.
Der Vorstand kommt regelmäßig alle 4-6 Wochen zu Vorstandssitzungen zusammen, die
Sitzungen werden ergebnisorientiert geführt. Das bedeutet, es werden zum einen
Ziele gesetzt und Berichte geliefert, welche erreicht wurden und was noch
nicht.
3.
Zu den Sitzungen können auf einer Beiratsebene vom Vorstand Berater aus dem worknet eingeladen
werden. Eine ausdrückliche Ernennung als Beirat wird es nicht mehr geben, da
zeitlich alle Mitglieder sehr stark eingespannt sind und nicht alle
Vorstandstermine wahrgenommen werden können. Dies hat die Erfahrung aus dem
letzten Halbjahr gezeigt. Somit ist die Vorstandssitzung mit Beiratsebene bzw.
Beraterebene eine Weiterentwicklung der Arbeitskonferenz aus dem letzten
Halbjahr. Vorteil ist die schnellere Entscheidungsfindung auf Vorstandsebene
und eine schlankere Terminstruktur.
4.
Die worknet-Gruppen haben jeweils einen Gruppenleiter, einen Organisator und einem Mitgliederbetreuer, sie bilden das
Führungsgremium. > Der Gruppenleiter ist für die Leitung der
worknet-Veranstaltung verantwortlich. > Der Organisator kümmert sich um die
Organisation von Räumlichkeiten mit Angebot von Getränken (Gastro-Räume) für
seine worknet-Gruppe und schreibt das Protokoll der worknet-Treffen. > Der Mitgliederbetreuer
kümmert sich um die Gäste, er leitet das Aufnahmeverfahren mit der Anmeldung
ein, in dem er den Aufnahmeantrag überreicht und hält Kontakt zu den
Mitgliedern, wenn diese nicht zu den worknet-Veranstaltungen erscheinen. Der Mitgliederbetreuer
zusammen mit dem Gruppenleiter und Organisator bilden das Aufnahmegremium und
den Mitgliederausschuss. Bei großen Gruppen können noch 2 weitere
Gruppenmitglieder in das Aufnahmegremium/Mitgliederausschuss hereingeholt
werden, um das Aufnahmeverfahren durchzuführen und um sich um die Gäste zu
kümmern. Mitgliederausschuss entscheidet bei Streitigkeiten in der
worknet-Gruppe. Nach 6 Monaten, werden die Leitungsposten neu besetzt,
rotierendes Verfahren. Wobei der neue Gruppenleiter vom alten Führungsgremium
vorgeschlagen wird und die worknet-Gruppe zustimmen muss. Der neue
Gruppenleiter sucht sich seinen Organisator mit dem er kooperieren kann. Der
neue/alte Mitgliederbetreuer wird von dem Gruppenleiter und Organisator
zusammen vorgeschlagen und bittet um Zustimmung bei der worknet-Gruppe. Die
Mitgliederaufnahme, nicht lösbare Streitigkeiten, sowie die worknet-Protokolle
werden dem Vorstand mitgeteilt.
5.
Mehrere regionale Gruppen in einem Bundesland können
einen Regionalleiter erhalten, der vom
Vorstand eingesetzt wird.
6.
Die Mitgliederversammlung
(MV) findet einmal im Jahr statt. Hierzu werden auch die Regionalen
worknet-Gruppen eingeladen. Sie sollten die Möglichkeit haben per schriftlicher
Stimmübertragung auf Delegierte, die an der MV teilnehmen werden, ihr Votum in
der MV abzugeben. Es wird vorgeschlagen die Möglichkeit der Stimmübertragung in
die Satzungsänderung mit aufzunehmen, zu der der Vorstand bei dem jetzt noch
laufendem Anpassungsverfahren durch Auftragserteilung vom 14.12.2006 berechtigt
ist.
Konzept autarker
Gruppen:
1.
Die Gesamtstruktur soll zu autarken Gruppen hinführen,
die sich ihr eigenes worknet in ihrer Region schaffen. Sie sollen sich selber
organisieren und Ihre Mitglieder verwalten, ihre Einladungen selber verschicken
und ihre worknet-Veranstaltungen das Jahr über selber organisieren.
2.
Sie erhalten hierzu einen eigenen eMailer im Internet
mit Adressprogramm.
3.
Sie erhalten Mitgliedsanträge und Informationsmaterial
vom Vorstand aus Berlin.
4.
Der Regionalleiter oder das Führungsgremium einer
worknet-Gruppe erhält eine Einweisung und regelmäßiges Coaching aus Berlin,
zurzeit vom Vorstandsvorsitzenden.
5.
Die Mitglieder möchten nach ersten Anfragen auch ein
Seminar zum Thema „Erfolgreiches Netzwerken“ erhalten.
Bildung von weiteren
worknet-Gruppen:
1.
Da die regionalen worknet-Gruppen eigene
Beziehungsgeflechte haben, sind diese für die Mitglieder aus verschiedenen
Regionen von großem Interesse, um mit seinen Projekten und Vorhaben in eine
andere Region zu gelangen. Dies hat die Erfahrung aus dem letzten Jahr mit der
Hannoveraner Gruppe gezeigt.
2.
Es werden folgende Neugründungen vorgeschlagen, wo
bereits Kontakte hin vorhanden sind: Neuruppin in Brandenburg, Weimar in
Thüringen und Osnabrück in Niedersachsen. Zunächst soll versucht werden in
diesem Jahr mit drei Neugründungen zu beginnen, weitere können dann folgen.
Formale Struktur:
Weiterentwicklung der
Formularen Struktur
Neue
Verträge/Anmeldung:
- Die Laufzeit beträgt, wie bereits 2006, ein Jahr
der Mitgliedschaft, mit Verlängerung um ein weiteres Jahr, wenn nicht 1
Monat vorher gekündigt wird.
- Mit der Unterschrift Verpflichtung zur Präambel.
- Neue Preise, Künstler 12 EUR im Monat mit
einmaliger Einrichtungsgebühr von 29,50 EUR, Kulturbetriebe 18 EUR mit
einmaliger Einrichtungsgebühr von 36,50 EUR, Sponsoren 19,80 EUR monatlich
mit einmaliger Einrichtungsgebühr von 36,50 EUR, Regionalpartner 42,80 EUR
monatlich mit einmaliger Einrichtungsgebühr von 36,50 EUR,
Bundespartnerschaft 52,80 EUR monatlich mit einmaliger Einrichtungsgebühr
von 36,50 EUR. (Die Preise/Preisstruktur für die Wirtschaft werden auf der
nächsten Vorstandssitzung noch mal vorgelegt.)
- Neu ist, die monatlichen Kosten werden als
Jahresrechnung bei der Anmeldung als Jahresbetrag fällig. Kann der
Jahresbetrag nicht gezahlt werden, wird ein monatliches
Lastschriftverfahren vereinbart. Damit wird ein erheblicher Aufwand an
Zeit und Kosten eingespart, der zurzeit mit der Betreibung der
Mitgliedsbeiträge aufgewendet werden muss.
Neue Präambel:
- Präambel wird aktualisiert und an die jetzigen
Verhältnisse angepasst
- Neu wird sein, dass die Persönlichkeitsrechte der
Mitglieder bei eMailaktionen zu berücksichtigen sind. Somit werden
persönlich adressierte eMails mit negativen Inhalt und einem breiten CC
(Kopien) oder BC (anonyme Kopien) Verteiler nicht mehr gebilligt.
- Bei Verstoß gegen die Präambel kann die Kündigung
ausgesprochen werden, wie bereits jetzt möglich.
Der Vorstand von Kuenstler-Kultur-work.net
Andreas Rasch
Vorstandsvorsitzender
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