|
Sonderausstellung zum Hörspiel |
|
|
|
vom 20. September 2005 bis 19. Februar 2006
Im Zeitalter visueller Medien gehören Hörspiele, die früher Massen vor die Radios zogen, zum alten Eisen, so meint man wohl. Weit gefehlt! Das Hörspiel erlebt eine Renaissance. Die Ausstellung „Schauplatz Hörspiel" von Deutschlandradio und dem Deutschen Technikmuseum Berlin eröffnet einen Blick auf die teilweise sehr aufwändige Produktionsseite von Hörspielen und präsentiert dazu Bilder, Töne und Technik. Im reizvollen Dreiklang durchleuchten diese Medien eine faszinierende Gattung.
Rund 50 künstlerische Schwarz-Weiß-Fotografien illustrieren die Arbeit von Hörspielproduktionen und zeigen SchauspielerInnen sowie MusikerInnen im Studio.
Das erste so genannte Sendespiel wurde am 24. Oktober 1924 ausgestrahlt. Überraschend zeigt sich beim Vergleich der alten mit den neuen Produktionsfotos, wie wenig sich über 80 Jahre hinsichtlich der Arbeitsweise verändert hat. Die bedeutendsten Entwicklungen vollzogen sich im Bereich der Technik. Exponate wie Mikrofone und Aufzeichnungsgeräte aus den 1920er Jahren bis heute zeichnen den Weg von der Live-Aufführung zur digitalen Aufnahmetechnik nach.
Neben den Fotografien und Exponaten bietet die Ausstellung aber auch Hörstationen und interaktive Elemente wie Ton-Sessel, ebenso wie ein umfangreiches Hörspielprogramm. In mehreren Abteilungen können die BesucherInnen außerdem mit einfachen Mitteln die Geräusche von Schnee, Regen oder Feuer imitieren und so die Arbeit eines professionellen Geräuschemachers kennen lernen.
Als die Ausstellung begleitendes Programm finden Veranstaltungen nicht nur im Technikmuseum Berlin, sondern auch im Zeiss-Großplanetarium, im Hebbel am Ufer und im Planetarium am Insulaner statt.
www.dtmb.de
Deutsches Technikmuseum Berlin (DTMB)
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin
|