|
Das
Kreative-work.net hat seit dem Beginn diesen Jahres bis Mai einige
weitere Entwicklungen gemacht. Hierzu gehört auch, dass als
Schwerpunkt die Projektentwicklung im work.net sich als Zentrum der
Mitgliedschaft herauskristallisiert hat.
Das
eigene Projekt, mit möglichen Folgeprojekten, hat sich zum zentrale
Bearbeitungsgegenstand der Mitgliedschaft entwickelt. Durch die
konkrete Beschreibung des eigenen Projektes mit seinen Zielen, im
Login-Bereich von Kreative-work.net, soll es zu einer
nachvollziehbaren und messbaren Entwicklung kommen.
Mit
dokumentierten Beratungen und Hilfestellungen von den
work.net-Experten, um das Projekt herum, wird das Projekt begleitet.
Die dazu notwendige Software wurde im Februar und März entwickelt
und wird weiterhin an die kommenden Bedürfnisse des work.net
angepasst.
Seit
April ist die Mikrofinanzierung hinzugekommen, die zusammen mit dem
akkreditierten Mikrofinanzinstitut des Deutschen
Mikrofinanzierungsfonds vereinbart wurde. Ziel ist es Projekte zu
finanzieren, mit Laufzeiten von einem bis drei Jahren, mit zunächst
von 1.000 - 10.000 EUR später bis 20.000 EUR, mit einem Zinssatz von
zurzeit unter 8 % pro Jahr.
Um
die wirtschaftliche Entwicklung von Projekten aus der Kunst-, Kultur-
und Kreativwirtschaft zu verfolgen, wurde ein Monitoring mit dem
Mikrofinanzinstitut vereinbart, dies gilt insbesondere für
Kreditnehmer. Dieses Monitoring wird zusammen mit Kreative-work.net
in abgestimmter Form zurzeit entwickelt, bei dem jedes Mitglied auch
seine wirtschaftlichen Daten zum Projekt darstellen und einsehen
kann.
Ziel soll sein, im Rahmen des Monitorings seine
Entwicklungsschritte nachzuvollziehen, um konkrete weitere
Planungsschritte anzugehen. Die Dokumention gilt als Grundlage für
Beratungen, Finanzierungen und der Suche nach Kooperationspartnern
zur Realisierung von Objekten, Produkten und Leistungen der Kultur-
und Kreativbranche.
Mitglieder
die keine konkreten Projekte entwickeln, haben den Status eines
Fördermitgliedes. Hierbei kann das Mitglied seine Erfahrungen oder
Mittel dem work.net zur Verfügung stellen, zu angemessenen
Konditionen, die mit dem Kreative-work.net vereinbart werden. Das
Fördermitglied kann aber auch parallel Projektmitglied werden, wenn
es sein eigenes Projekt entwickeln möchte.
Im
Zuge dieses neuen Entwicklungsschwerpunktes orientiert sich die
Mitgliedschaft ab jetzt an der Projektentwicklung. Das beutet, ist
das Projekt beendet und man hat kein Folgeprojekt, endet auch die
Mitgliedschaft. Die Jahresmitgliedschaft endet somit bei Projektende
vorzeitig. Voraussetzung ist, dass alle Verpflichtungen des Projektes
erledigt wurden, wie z.B. Rückzahlung von Darlehen. Dies ist mit dem
Vorstand schriftlich abzustimmen. Dies gilt auch für
Fördermitglieder, die ihre Förderung beenden möchten.
Weiterhin
gilt eine Probezeit von 3 Monaten für neue Mitglieder.
Bei einem
neuen Projekt kann man sich wieder neu anmelden.
Im
April und Mai fand die Entwicklung der neuen inneren Arbeitsstruktur
statt, mit der Anpassung der neuen AGB's seit Mai 2011.
Somit
steht die Sacharbeit im Arbeitsnetzwerk > work.net im Vordergrund.
Folgende
Arbeitsweise und Inhalte haben sich bis jetzt entwickelt:
-
die
lokalen work.net-Treffen einmal im Monat. Auf den
work.net-Treffen lernt man andere Projekte kennen und man stellt
sein eigenes Projekt vor und geht somit den ersten Schritt in die
Öffentlichkeit. Man kann sich Kooperationspartner für seine
Projekte suchen oder bittet Teilnehmer auf der Veranstaltung um
Unterstützung oder Informationen bei der Suche nach dem richtigen
Kooperationspartner. Die work.net-Treffen sollen auch dazu dienen,
sich über den Entwicklungsstand seines Projektes auszutauschen und
seine Kooperationspartner zu treffen. Das work.net-Treffen gilt
auch als Ideen-, Informations- und Kontakt-Börse zu der man
Interessierte einladen kann. Dieser kreative Austausch soll zu einer
dynamischeren Entwicklung der Projekte beitragen.
-
Die
Projektgespräche(Projektcoaching) finden einmal im Monat in
einem kleinen Kreis unter Anleitung statt, mit maximal 4 Projekten.
Bei diesem Projektgespräch kann man sein Projekt oder Planung in
vertiefter Form vorstellen und auf den Entwicklungsstand eingehen.
Es werden Probleme und Blockaden besprochen und (gemeinsam) nach
Lösungen gesucht. Weiterhin dienen die Gespräche auch dazu, die
eigene Projektbeschreibung (weiter) zu entwickeln. Die Dokumentation
der Projektbeschreibung dient dann als Leitfaden und Arbeitshandbuch
für die zukünftige Umsetzung.
-
Mit
der Dokumentation beginnt das Monitoring der eigenen
Entwicklung, welche im Internet, im Login-Bereich von
Kreative-work.net, stattfindet und für das jeweilige Mitglied
zugänglich ist. Die Mitglieder sind aufgefordert aktiv an der
Aktualisierung dieses Monitoring mitzuwirken. Die work.net-Treffen
werden ebenfalls im Login-Bereich dokumentiert und sind für die
Mitglieder einsehbar.
-
Die
work.net-Experten bieten Beratungsangebote an, die in der
Regel projektbezogen für das jeweilige Mitglied dokumentiert
werden. Hierzu gehören auch die Projektgespräche. Durch das
Berater-Monitoring wird sichtbar welche Prozesse auf das Vorhaben
einwirken oder eingewirkt haben. Damit wird der konkrete
Entwicklungsstand für die Beteiligten sichtbar. Dies gilt für das
Projekt-Mitglied und seiner Berater/in, deren Datenzugänge
administriert sind.
-
Die
Mikrofinanzierung setzt eine Beratung und ein Monitoring
voraus und soll die wirtschaftliche Entwicklung der Projekte
wesentlich verbessern. Hierzu wird zurzeit noch zusätzlich ein
Absicherungsfonds vom Kreative-work.net für die Darlehen der
Mitglieder entwickelt, der bei Kreditausfällen greift.
Wirtschaftliche Beteiligungsformen an Projekten sind
zurzeit ebenfalls in der Entwicklung, die Projekte oder sich
gründende Unternehmen mit Kapital ausstatten. Weitere Informationen
hierzu demnächst.
-
Ziel
soll sein, dass die Kunst- und Kulturprojekte unternehmerisch
erfolgreich umgesetzt werden können und die Existenz der Kunst-
und Kulturschaffenden zu sichern. Wobei die Vernetzung und der
kreative Austausch mit der (Kultur-) Wirtschaft völlig neue
Geschäftsmodelle entstehen lassen können.
Dies soll zur
Entwicklung einer wachsenden Kultur- und Kreativwirtschaft
beitragen, dass insbesondere Kunst- und Kulturschaffenden, mit ihren
umfangreichen Ausbildungen eine berufliche Entwicklung in diesem
Wirtschaftsfeld ermöglichen soll.
-
Weiterhin
ist über den gemeinnützigen Verein des Kreative-work.net eine
Spendenförderung projektbezogen möglich, für die eine
steuermindernde Spendenquittung ausgestellt wird. Spendengeber
zahlen hierbei unter Angabe des Projekt-Stichwortes auf das
Vereinskonto ein und der Verein leitete die Spenden direkt an das
Projekt weiter. Voraussetzung ist die Förderfähigkeit des
Projektes, die mit dem Vereinsvorstand zu klären ist.
-
Als
Vermarktungshilfen wird eine Online-Software als
Vermarktungsplattform für Kultur- und Kreativprodukte sowie Objekte
von Kreative-work.net angeboten.
Zum Marketing gehört auch die
bestehende Zugehörigkeit des work.net zu einem Business-Netzwerk in
Brandenburg, seit April, wo Mitglieder ihre Objekte, Produkte oder
Leistungen direkt an mittelständische Unternehmen wöchentlich
anbieten und vermarkten können.
Zurzeit entstehen Initiativen
im Bereich Vermarktung/Publizierung für Autorenschaften
von Buchmanuskripten, für den Bereich Bildende Kunst zur
Kunstvermarktung und für den Bereich Musik, Kabarett und
Kleinkunst.
Work.net-Struktur
Damit
sich das work.net weiterentwickeln kann, braucht es unbedingt weitere
Kooperationspartner die das Konzept mittragen und fördern. Für
diese Kooperation müssen die Strukturen so entwickelt werden, dass
Kooperationen möglich sind. Dies betrifft den work.net-Verein und
das work.net-Unternehmen sowie die zukünftige Organisation der
Mitgliedschaften.
Dazu gehört die Weiterentwicklung des
Kreative-work.net-Unternehmens zu einer Gesellschaft mit
Beteiligungsmöglichkeiten für work.net-Mitglieder und externe
Kooperationspartner, die das work.net-Konzept unterstützen. Hierfür
werden zurzeit aktiv Kooperationspartner als Kapitalgeber über
entsprechenden Plattformen angesprochen.
Parallel
dazu werden zurzeit bestehende und neue Kontakte zu
Kooperationspartnern der Öffentlichen Hand aufgebaut, um öffentliche
Unterstützung für das gemeinnützige work.net-Konzept zu erhalten.
Für diese Kooperation gibt es zurzeit Überlegungen den Verein mit
einer Stiftung zu kombinieren als Stiftungsverein. Darüber hinaus
ist eine regionale Vernetzung mit den Kommunen geplant. Schwerpunkt
ist Moment Brandenburg, wo zurzeit Kontakte zu Kunst- und
Kulturprojekten sowie der Wirtschaft aufgebaut werden.
Somit
soll neben Berlin auch in Brandenburg eine oder mehrere lokale
work.net-Gruppen geben, die jeweils aus mindestens 3 Projekten
bestehen.
Diese
Umsetzung der neuen work.net-Struktur, seit Mai, bedeutet eine enorme
Arbeitsbelastung und Zeitaufwand für den Vorstand.
Schwerpunkt
ist seit Mai auch die öffentliche Bewerbung des work.net-Konzeptes
in der Presse und im Internet mit einer Anzeigenkampagne. Damit soll
die work.net-Idee und Internetplattform für dieses Jahr beworben
werden.
In
Berlin ist in der südlichen Regionalpresse der erste ausführlichere
redaktionelle Artikel über das Kreative-work.net von Frau Lorenz
erschienen.
Insgesamt
soll ein Jahr lang offensiv das work.net in die Öffentlichkeit
gebracht werden, zusammen mit seinen jetzigen und zukünftigen
Kooperationspartnern.
Ziel
für dieses Jahr ist es, eine wirtschaftlich und organisatorisch
tragfähige Struktur mit neuen Kooperationspartnern zu schaffen, die
das work.net-Konzept langfristig tragen und zum Wachstum und
Verbreitung des Netzwerkes beitragen.
Dies zum Wohle seiner
Mitglieder, denn durch die Vernetzung der überregionaler
Projekt-Gruppen entstehen neue Kooperationsmöglichkeiten, die für
die Entwicklung der eigenen Projekte von entscheidender Bedeutung
sein können. Dies haben die Erfahrungen im work.net in der
Vergangenheit bewiesen.
Somit
bricht das work.net im Mai 2011 zusammen mit der neuen Vegetation zu
neuen Entwicklungen auf, zu der alle Mitglieder, Interessierte und
Förderer aufgerufen sind, daran aktiv teilzunehmen.
Mit
freundlichen Grüßen
Der
Vorstand vom Netzwerk der Kreativen e.V.
|