Kreative-work.net bietet Objekten aus der Kunst- und Kulturarbeit eine Präsenz für den Kauf von (Kunst-) Werken, aber auch als Angebot für z.B. Ausstellungen oder Kunst- und Kulturevents aller Kunstgattungen.
Angebot 1 > Malerei
Kulturbetrieb ZahnArt-Berlin bietet an Malerei von Oliver Mellenthin, Berlin
Hier werden Ihnen vier unterschiedliche musikalische Darbietungen der besonderen Art, zum Thema Theresienstadt, aus Berlin angeboten:
...und die Musik spielt dazu!
Kabarett in Theresienstadt
Dem
jüdischen "Vorzugslager" Theresienstadt hatten die
nationalsozialistischen Machthaber die perfide Rolle zugedacht, die
Öffentlichkeit im In- und Ausland über die wahren Ziele der
Vernichtungslager zu täuschen. Neben Theater-, Konzert-, Opern- und
Operettenaufführungen hatten die "Büros für Freizeitgestaltung" auch
Kabarettvorführungen zu organisieren. Die ausführenden Künstler sollten
in einer Art Überlebensstrategie für Zerstreuung und Unterhaltung
sorgen, zugleich waren sie aber auch Statisten in einem groß angelegten
Täuschungsmanöver der Nazis.
Theresienstadt, die schönste Stadt der Welt!
Chansons und Satiren
Unser
zweites Programm zum Thema. Durch hartnäckiges Recherchieren,
musikalisches Gespür und ein erst kürzlich neu erschienenes Buch
konnten wir weitere Lieder der deutschen und tschechischen Kabaretts in
Theresienstadt ausgraben. Am 23. September 2010 wurde es im Musikclub
des Konzerthauses erstmals vorgestellt, der Deutschlandfunk schnitt das
Konzert wie immer mit.
Mit der Gitarre durch Theresienstadt: Ilse Weber
Die
Dichterin Ilse Weber arbeitete nach ihrer Deportation in Theresienstadt
als Krankenschwester in einem Kinderkrankenhaus. Hier schuf sie
zahlreiche Gedichte und Lieder, die den Schwächsten der Inhaftierten
Trost und Hoffnung spenden sollten. Einige dieser wertvollen
Zeitdokumente konnten aus dem Ghetto geschmuggelt oder durch
Überlebende aus dem Gedächtnis aufgezeichnet werden. In diesem Programm
sind alle erhaltenen Lieder, einige Gedichte und ein jüdisches Märchen
von Ilse Weber zu hören.
Heimkehr in ein fremdes Land: Friedrich Hollaender
Ein
Künstlerleben stellvertretend für viele NS-verfolgte Kollegen zum Thema
"Remigration". In den zwanziger Jahren war Hollaender gefeierter
Kabarettautor, Komponist und Pianist, arbeitete zusammen mit Tucholsky
und Mehring im Kabarett "Schall und Rauch", schrieb Revuen, hatte ein
eigenes Kabarett, das "Tingel-Tangel" und verfasste Schlager, Bühnen-
und Filmmusiken: "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt". 1933
in die Emigration gezwungen, konnte er in Hollywood Erfolge als
Filmkomponist verzeichnen. In den Fünfzigern kehrte er nach Deutschland
zurück: Zurückgekommen ja, aber "angekommen"?
Bitte nehmen Sie Kontakt für Konzertvereinbarungen zum Musiker und Komponisten Herrn Winfried Radeke auf (Träger des Bundesverdienstkreuzes, erhalten für das Theresienstadt-Projekt):
Tel.: 030 / 302 87 96
E-Mail:
Weitere Informationen und weitere Musikangebote unter www.Zwockhaus.de